Initiative Biosphärengebiet Hohe Heidmark e.V.

Zukunft für die Südheide

Vom "Platzrand" zum Schatzland

Die Hohe Heidmark -zum Vergrößern anklicken

Wirtschaftlicher Niedergang durch den Abzug der Briten, Lärmterror durch Schießübungen, Zonenrandlage der Gemeinden am Truppenübungsplatz Bergen, sinnlose neue Panzerbataillone, intransparenter Naturschutz- so kann es nicht weiter gehen!

Doch nun gibt es ein visionäres Zukunftskonzept für die Landkreise Celle und Heidekreis - ein UNESCO-Biosphärengebiet auf dem Gebiet des Truppenübungsplatzes Bergen und der umliegenden Gemeinden.

Diese Zukunftsidee möchten wir auf diesen Seiten vorstellen und freuen uns über Ihr Interesse!

Derzeitige Situation

Zwischen Bergen, Bad Fallingbostel, Soltau und Winsen/Aller findet sich eine atemberaubend schöne Landschaft, die Hohe Heidmark.  

 

Gerne würden wir Sie hier auf eine Radtour durch die größten zusammenhängenden Heideflächen Mitteleuropas einladen, ein lila Blütenmeer bis zum Horizont, oder zu einer Wanderung  zum "Stonehenge Norddeutschlands", den Sieben Steinhäusern... 

Doch leider, leider: Diese Ausflüge müssen Sie erst einmal verschieben - die schöne Landschaft der Hohe Heidmark ist derzeit der größte Truppenübungsplatz Europas und ein Betreten könnte lebensgefährlich sein...

Panzer wühlen sich durch die blühende Heide, der Boden ist mit Schwermetallen und Öl verseucht und der Schießlärm belastet die umliegenden Orte.  

Wir finden: 80 Jahre Schießlärm und Zonenrandlage sind genug! Ein Truppenübungsplatz ist kein Naturgesetz. 

Unser Konzept

Biosphärengebiete sind keine Naturschutzgebiete im eigentlichen Sinne, sondern Modellregionen, in denen nachhaltige Entwicklung in ökologischer, ökonomischer und sozialer Hinsicht optimal verwirklicht werden soll.

In unserer Region könnte also nicht nur der Truppenübungsplatz Bergen, sondern auch die umliegenden Städte und Gemeinden der Landkreise Celle und Heidekreis Teil des Biosphärengebietes sein.

Die 15 deutschen Biosphärenreservate werden jährlich von insgesamt rund 65 Millionen Besucher besucht, die einen Bruttoumsatz von knapp drei Milliarden Euro bewirken und damit rund 86.000 Arbeitsplätze schaffen, siehe www.bmub.bund.de.

Auch die Region Heidekreis/ Celle würde wirtschaftlich massiv von einem Biosphärengebiet profitieren, mit neuen Arbeitsplätzen im Tourismus, Handwerk, Einzelhandel, Öko-Landwirtschaft und Naturschutz.

 Zudem wäre die wunderschöne Landschaft der Hohen Heidmark endlich für alle wieder zugänglich, nicht nur einmal im Jahr beim "Volksradfahren". Naturschutz wäre ohne Panzer und ohne Bodenverseuchung möglich. Die historischen Attraktionen wie die Treppenstiege am Falkenberg und die Sieben Steinhäuser ohne Granatenschutzwälle könnten wieder hergestellt werden.

In den Städten und Gemeinden rund um den derzeitigen Truppenübungsplatz könnten mit verbesserten Fördermöglichkeiten viele nachhaltige Projekte umgesetzt werden und der weiteren Zerstörung unserer Kulturlandschaft durch die Agrarindustrie Einhalt geboten werden.

Die Idee ist also da- doch für ein Biosphärengebiet braucht es noch mehr als eine Idee, nämlich- Sie! Ein Biosphärengebiet kann nur mit der intensiven Beteiligung der Bevölkerung vor Ort gelingen.  

Wir freuen uns deshalb über Ihr Interesse und laden Sie ein, sich an der Umsetzung und Gestaltung eines UNESCO-Biosphärengebietes in unserer Region zu beteiligen!