Initiative Biosphärengebiet Hohe Heidmark e.V.

Zukunft für die Südheide

...was der Verein so macht 

Bewahrung historischer Bausubstanz: In Ostenholz ist der historische Gasthof "Wünninghof" akut vom Abriss durch die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BIMA) bedroht. Da sich der Verein auch die Bewahrung von historischen Bauwerken zur Aufgabe gemacht hat, haben wir den Hof im Januar 2014 besichtigt. Derzeit beschäftigt sich eine Arbeitsgruppe von uns mit der Frage, wie das Gebäudeensemble genutzt und somit bewahrt werden könnte. Hierbei freuen wir uns herzlich über jede Unterstützung in Form von Ideen, Rat und Tat!

 

 

Politik: Im September 2013 haben der Ortsverein Bad Fallingbostel von Bündnis 90/ Die Grünen und unser Verein mit Katja Keul, (MdB und Mitglied des Verteidigungsausschuss) Oerbke und Ostenholz besichtigt und ihr die Situation  des bevorstehenden Abzugs der Britischen Streitkräfte, den Leerstand in Ostenholz und die Idee eines Biosphärengebiets vermittelt. Anschließend fand in Dorfmark eine Podiumsdiskussion mit Katja Keul statt, mit auf dem Podium war auch ein Vertreter unseres Vereins.  

Neben der Einbindung der örtlichen Bevölkerung in den Prozess der Schaffung eines Biosphärengebietes ist auch der Kontakt zu Lokal-, Landes- und Bundespolitikern Aufgabe unseres Vereins.  

 

 

 

Aufgrund der massiven Lärmbelästigung durch das NATO-Großmanöver "JAWTEX" hat sich die Initiative in einem Offenen Brief an Verteidigungsministerin Frau Von der Leyen gewandt. Den Offenen Brief können Sie hier herunterladen:  

 

Öffentlichkeitsarbeit: Auf große Resonanz stieß die Vorstellung unseres Vereins am 25.04. 2014 im Hof der Heidmark in Bad Fallingbostel. Der Hof der Heidmark wurde bewusst als Raum für die Veranstaltung gewählt, da das Gebäude aus der Ortschaft Kolk stammt, die dem Truppenübungsplatz Bergen weichen musste. Was damals den Menschen mit Gewalt genommen wurde, muss wieder für die Bevölkerung geöffnet werden! Über 80 Zuschauer*innen folgten einer kurzen geschichtlichen Einführung über das Gebäude und anschließend der Vorstellung der Idee eines Biosphärengebietes anstelle des Truppenübungsplatz Bergens. Auf eine angeregte Diskussion folgte ein musikalischer Ausklang mit dem gemeinschaftlichen Singen von plattdeutschen Liedern. Ein rundum gelungener Abend- das fanden übrigens auch 10 Fledermäuse, die zwischendurch einen Tanz um den Beamer aufführten!   

 

Aktionen: An einem Tag im Jahr ist die Bundeswehr so gnädig, einige Straßen des Truppenübungsplatzes für das sogenannte "Volksradfahren" zu öffnen. In einem Biosphärengebiet würden diese Straßen aber immer geöffnet sein! Um unser Anliegen auf die Straße zu bringen, nahmen wir mit rund 20 Personen an dem diesjährigen Volksradfahren am 3.8.2014 teil, gut sichtbar durch unsere Plakate "Vom Platz zum Schatz!". Mit vielen anderen Radfahrer*innen entwickelten sich gute Gespräche, viele zeigten sich sehr interessiert an unserem Vorhaben, denn die atemberaubende Landschaft ist einfach viel zu schade, um mit Kriegsgerät in ihr herumzufahren- den Fahrrädern gehört der Platz!